Potsdam investiert in mehr Grün an Schulen und Kitas
Juni 2026 – Der Kommunale Immobilien Service (KIS) Potsdam startet ein umfangreiches Klimaanpassungsprojekt, um die Hitzebelastung an Schulen und Kitas zu verringern. Ab Herbst werden an 26 Standorten mehr als 280 neue Bäume gepflanzt. Ziel ist es, durch zusätzliche Verschattung das Mikroklima zu verbessern und die Aufenthaltsqualität für Kinder, Jugendliche und Beschäftigte nachhaltig zu erhöhen.
Ein wichtiger Bestandteil der Maßnahme ist die Entsiegelung von Flächen. So werden beispielsweise auf dem Schulhof der Karl-Förster-Schule mehr als 1.000 Quadratmeter Beton entfernt, um Platz für neue Bäume und schattige Aufenthaltsbereiche zu schaffen. Gepflanzt werden überwiegend große, klimaangepasste und heimische Baumarten, die möglichst schnell Schatten spenden. Ergänzt wird das Projekt durch mehr als 200 Sträucher und rund 400 Meter Hecken.
Die Pflanzungen sollen bis zum Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund vier Millionen Euro, von denen 80 Prozent durch Fördermittel des Bundes finanziert werden.
Auch Schulen können selbst aktiv werden: Durch Baumpat*innenenschaften, das Anlegen von Hochbeeten, die Pflege bestehender Schulgärten und Grünstreifen sowie das Aussäen von Blumen- und Bienenwiesen können Schülerinnen und Schüler bereits heute einen wichtigen Beitrag zu mehr Artenvielfalt und einem besseren Schulklima leisten. Solche Projekte fördern nicht nur den Umwelt- und Klimaschutz, sondern stärken auch das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur und machen gemeinsam einfach Spaß.
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https://www.potsdam.de/de/239-mehr-als-280-baeume-fuer-potsdamer-schulen-und-kitas