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Nimm Dir Zeit, um die Natur zu beobachten!

Mai 2020. Schüler, Schülerinnen, Lehrkräfte und Schulleitungen – alle warten sehnsüchtig auf den ganz normalen Schulalltag. Der Frühling 2020 stand ganz im Zeichen dieses Wartens. Dabei war und ist die Zeit günstig, während des allgemeinen Stillstands die Natur zu beobachten. Denn dank geringerer Lärm- und Feinstaubbelastung, etwas geringeren Treibhausgasemissionen und nur wenig Ruhestörung durch Fahrzeuge und Menschen erholt sich die Natur zusehends. Besonders Vögel genießen diese Zeit.

Klapperdiklapp – die Störche sind zurück. Am bekanntesten ist in Deutschland der Weißstorch mit seinem roten Schnabel und seinem schwarz-weißen Federkleid. Mit ihren roten Beinen stehen die Störche jetzt wieder auf Feldern, Wiesen oder mitten in einem Sumpf. Ihre Nester bauen die Weißstörche am liebsten weit oben auf Türmen oder Schornsteinen. In der Brutzeit teilen sich die Storchenpaare die Arbeit: Ein Storch sitzt stets auf den Eiern im Nest und der andere sammelt Nahrung. Störche sind sehr treu – sie beziehen jedes Jahr dasselbe Nest und sie bleiben lange Jahre ein Paar. Sie kommen im Frühling als Elternpaar zu uns, ziehen im Sommer ihre Jungen groß und fliegen im Spätsommer als Familie nach Afrika. Eine Storchenfamilie benötigt etwa 3 kg Nahrung pro Tag!

  • Im Juni kann man viele Störche in Brandenburger Dörfern beobachten – direkt am Wegesrand oder online von zuhause. Der Naturschutzbund (NABU) begleitet Störche auf ihrer Reise und macht die Beobachtung in manchen Nestern möglich. Hier gibt es spannende Bilder von den beiden Störchen Erna und Fiete: http://hamburg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/weissstorch/12440.html.

Amsel, Drossel, Fink und Star … – seit zehn Jahren werden bei der „Stunde der Wintervögel“ die Vogelarten in Gärten und Parks gezählt. In diesem Jahr wurden Anfang Januar (10.-12.1.2020) aus ganz Deutschland von 134.000 freiwilligen Vogelzählern insgesamt über 3,6 Millionen Vögel gemeldet! Die gute Nachricht ist: Das waren mehr Vögel als 2019. Die schlechte Nachricht ist aber: Seit 2011 ist die Anzahl der gezählten Vögel und besonders der gefährdeten Vogelarten immer kleiner geworden. Am häufigsten wurden folgende Vögel gesichtet: Haussperling, Kohlmeise, Blaumeise, Feldsperling und Amsel.

Weitere Informationen im Internet beim NABU:
https://www.nabu.de/news/2020/02/27585.html

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